Markus Groß ist der Gründer und Administrator dieses Blogs. Neben dem aktuellen Businessthema Bring your own Device (BYOD) beschäftige ich mich in meinem Blog mit meinem sportlichen Hobby, dem Triathlon. Meine These ist: Mit einer Integration des Themas BYOD in das Leistungsmessungs- und Managementsystems (einer Balanced Scorecard) wird der Nutzw...ert für Unternehmen trotz der vorhandenen Risiken transparent: Tablets und Smartphones rücken zusehends in den Vordergrund des sozialen und Business-Lebensraums. Mehr
Aug
23

Die Generalprobe - LAGO Beach Triathlon Zülpich

Da ich letztes Mal 2015 als Helfer die Radstrecke abgesichert hatte, habe ich für dieses Jahr einen Freistart bekommen und musste somit auf jeden Fall als Athlet teilnehmen. Die Vorzeichen waren gar nicht günstig. Etwa vier Tage vor dem Wettkampftag wurde der Zülpicher Badesee, in dem der Schwimmteil stattfinden sollte, wegen Verdacht auf eine Blaualgenbelastung gesperrt. Beinah wäre aus dem Triathlon ein Bike&Run oder Duathlon geworden, allerdings gab es auch schon zwei Tage später wieder Entwarnung, dass doch alles nicht so schlimm war wie zunächst befürchtet.

Die Tage zuvor war eigentlich noch ganz schönes Wetter, zumindest war es überwiegend trocken, aber ausgerechnet am Raceday mussten Wolken aufziehen und es war – zumindest leichter – Regen angekündigt. Die Ankündigung hat sich dann auch ziemlich schnell bewahrheitet und ziemlich windig war es am Sonntag auch. Daher hatte ich mir vorsorglich ein langärmliges Radtrikot mitgenommen, worauf ich vielleicht doch besser verzichtet hätte (dazu später mehr). Im ziemlichen Wind ging es erst einmal an das Einrichten der eigenen Wechselzone. Diese waren sehr großzügig und praktischerweise einzeln nummeriert, so dass man nicht lange suchen musste. Ich hatte die Startnummer 12, da Helfer von 2015 ja quasi schon ein Jahr im Voraus angemeldet waren, und kam mir daher fast schon wie ein VIP oder Profi vor. Nach der Einrichtung ging es erst einmal zur Wettkampfbesprechung und das eigentlich nur um das für die meisten Triathleten wichtige „Neo ja oder nein“ zu erfahren. Der Orgaleiter hat dann jede Menge Geschichten rund um die neuen Sponsoren und geänderte Radstrecke erzählt und die Frage die allen unter den Nägel brannte gar nicht beantwortet. Es wurde langsam schon für den Start eng und dann auf die Frage „ob es noch Fragen gäbe“ wurde aus dem Auditorium die Frage „Neo?“ von allen Seiten gerufen. „Das würde doch schon seit Stunden an der Information (keine Ahnung wo die sein sollte) stehen... JA!“. Daraufhin stürmten alle zur Wechselzone, um sich in den Neoprenanzug zu schälen und dann schnell ab Richtung See.


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Aug
09

Es wird langsam ernst - Cologne Triathlon Rookies 2016

So langsam geht das Vorbereitungsprogramm der Cologne Triathlon Rookies 2016 in die entscheidende Phase. Nur noch etwa ein Monat, dann ist für etwa 60 angemeldete Rookies der Raceday in Köln, die entweder auf der smart oder der olympischen Distanz antreten. Eigentlich war ich – etwas feige – für die smart Distanz angemeldet, wurde dann aber von einer Trainingspartnerin auf die olympische Distanz upgegraded und konnte mich dagegen gar nicht wehren ;-)

Also nochmal von Anfang an. Dieses Jahr hat das Triathlon Rookie Programm am 01. Mai 2016, dem Tag der Arbeit, begonnen. Wenn „normale“ Menschen an einem Sonntag und erst recht an einem Feiertag bestenfalls gerade beim ersten Kaffee sitzen, waren die rund 60 Rookies auf dem Vorplatz des Neptunbades in Köln versammelt und haben die erste Lehrstunde in Radtechnik, Sicherheit und Gruppenfahren erhalten. Zunächst gab es einige einleitende und motivierenden Worte von TRaniner Henning und nach einem ersten Sicherheitscheck der Räder durch die Trainer, ging es auch gleich an die praktischen Übungen. Abstandfahren neben- und hintereinander und weitere Übungen standen auf dem Programm. Da ja einer den Anfang machen musste, hatte ich dann auch als erster einen Platten (am Vortag war eine Feier auf dem Platz und es wimmelte nur so von Scherben und anderem "reifenunfreundlichen Gedöns"). Da wir den Radreparatur- und -pflegekurs noch nicht hatten, hat mir Jochen von den Trainern geholfen, den Schlauch möglichst schnell zu tauschen, damit ich dann für die anstehende erste Tour wieder fahrtüchtig bin. Dadurch habe ich leider die Übung für das richtige Bremsen verpasst, aber dann muss es halt ohne klappen. Übermütig habe ich mich dann auch gleich für die Tour bei Clemens in der Gruppe einsortiert, der etwas länger und zackiger fahren wollte; lief aber problemlos. Damit war der Auftakt der Rookies geglückt.


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Aug
08

BYOD in der Firma- muss man als Mitarbeiter deshalb immer erreichbar sein?

Immer mehr Firmen setzen auf BYOD, was nichts anderes bedeutet, als dass man seine privaten Geräte mit in die Firma bringen darf. Aber hat das immer nur Vorteile oder hat man auch Nachteile dadurch? So manche Mitarbeiter haben schon erzählt, sie müssten immer ansprechbereit für den Chef oder Arbeitskollegen sein. Ist das wirklich so und wie kann man sich davor schützen?

Fangen wir mal von vorne an. Bring your own Device ist noch recht frisch in Deutschland, breitet sich aber aus wie ein Virus. Dies ist nur zu verständlich, denn immerhin kann ein Mitarbeiter mit seinem Laptop oft besser umgehen, als mit einem Firmengerät. Auch in Sachen Tablet und Smartphone ist dies nicht anders. Und genau hier liegt ein klarer Vorteil. Man kann als Arbeitnehmer so viel schneller arbeiten und dem Chef imponieren. Aber hat man erst einmal seine Handynummer weitergegeben, muss man Angst haben, ständig angerufen zu werden. Aber hier kann man klare Regeln aufsetzen. Entweder bezahlt der Chef den Bereitschaftsdienst, wenn man laufend an sein Handy soll und den Kollegen oder aber dem Chef helfen soll oder man einigt sich klar darauf, dass man die Firmennummer ignoriert, sobald man das Firmengebäude verlassen hat. Meistens akzeptiert der Chef dies, denn jeder Mitarbeiter hat natürlich ein Recht auf den regulären Feierabend. Manchmal ist es aber auch so, dass ein Chef argumentiert, dass der Mitarbeiter eine leichtere Arbeitsweise nutzt, wenn er seine Geräte mitbringt und daher auch bis zu einer gewissen Zeit erreichbar sein muss oder soll.
Wichtig ist, ob nun Mitarbeiter oder Chef, dass man vorab alles Wichtige klärt, wenn man BYOD ins Unternehmen einführt. Immerhin schützt man sich so vor großen Schwierigkeiten, die durchaus in der nächsten Zeit auftreten können. Denn BYOD ist nicht immer rechtlich perfekt abgesichert und es wird ständig zu Fragen kommen oder aber auch zu Streitereien. Umso besser man sich absichert, desto weniger Probleme gibt es auch.


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Jul
28

Die Cologne Triathlon Rookies 2016

Was sind die Cologne Triathlon Rookies? Bereits seit dem Jahr 2010 gibt es das Projekt, bei dem Triathlon-Neulingen und Interessierten die Möglichkeit gegeben wird, sich mit strukturiertem und fundiertem Training, kompetenten Trainern und viel Spaß auf den (ersten) persönlichen Triathlon in Köln vorzubereiten. Gemeinsam mit anderen "Neu-Triathleten" soll man die verschiedenen Facetten des Vielseitigkeitssports Triathlon gemeinsam und umfassend erlernen. Das Angebot des etwa vier monatigen Kurses reicht von den Grundlagen der drei Disziplinen bis hin zu praktischen Tipps für den Wettkampf und der vielen weiteren Aspekte des Ausdauersports (Ernährungstipps, Koppeltraining, Materialauswahl, Radreparaturkurs ;o) etc.).

Ich könnte ja jetzt ein wenig Klugscheißern, dass der Begriff Projekt hier jetzt falsch gewählt wurde. Einem Projekt ist die Einmaligkeit eigen und wenn die Organisatoren dies nun bereits zum siebten Mal durchführen, ist diese Einmaligkeit nicht mehr gegeben. Aber da es ja für jeden der Teilnehmer einmalig ist, sollte ich mich daran nicht weitere stören. Die Betreuung der Anfänger wird in dem Kurs durch die erfahrenen Trainer Henning Richter (KölnTriathlon e.V., C-Trainer Triathlon NRWTV), Clemens Sandscheper (Trainer TV Rodenkirchen und Inhaber, cms coaching), Jochen Lerch (Übungsleiter C, KölnTriathlon e.V.) sowie dem Kölner Triathlon-Profi Johann Ackermann (Mach3 e.V.) und weitere Co-Trainer sichergestellt.


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Jun
09

Premiere geglückt: swim-bike-run in Harsewinkel bei endgeilem Wetter

Die Anmeldung für den Pflüger Triathlon 2016 war eigentlich ein nicht wirklich überlegter Schnellschuss, da meine geplante Premiere am 24.04. in Koblenz ja nicht hatte sein sollen. Die Vorzeichen waren auch nicht wirklich gut, da die Vorbereitung schon absehbar nicht wirklich gut sein konnte. Erst die einwöchige Tapering Phase vor dem missglückten Start am 24.04., dann eine Woche externes Seminar mitten in Frankfurt, danach zwei Wochen Trainingsverbot vom Arzt wegen Grippe und danach eine Woche Urlaub (nicht in einem Trainingslager). Die Woche danach war schon mit Terminen voll und dann benötigt man ja auch ein bisschen Ruhephase, damit der Akku und Muskeln vor dem Start voll da sind. Somit war die Wettkampfvorbereitung quasi gegen Null gesetzt. Aber egal, nun war ich da angemeldet und wollte dies auch unbedingt machen.

Das Wetter war die letzten Tage sehr wechselhaft angekündigt gewesen. Die eine App hat genau in dem Zeitfenster meines Starts Gewitter angezeigt, die Andere hat wenigstens auf trockenes Wetter hoffen lassen. Wobei sich die Apps auch gerne abgewechselt haben, von wirklich tollem Wetter war aber keine „Rede“. Zumindest ein hoch auf den Fahrrad Workshop, diesmal schien mir die Technik keinen Streich zu spielen und die Reifen haben Ihre Luft behalten.


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