Markus Groß ist der Gründer und Administrator dieses Blogs. Neben dem aktuellen Businessthema Bring your own Device (BYOD) beschäftige ich mich in meinem Blog mit meinem sportlichen Hobby, dem Triathlon. Meine These ist: Mit einer Integration des Themas BYOD in das Leistungsmessungs- und Managementsystems (einer Balanced Scorecard) wird der Nutzw...ert für Unternehmen trotz der vorhandenen Risiken transparent: Tablets und Smartphones rücken zusehends in den Vordergrund des sozialen und Business-Lebensraums. Mehr
Apr
22

Können wollen

Ich hätte nicht gedacht, wie anstrengend es sein kann, beim „richtigen“ Schwimmen angemessen Fahrt aufzunehmen. Ein richtiges Schwimmen gibt es beim Triathlon ja eigentlich nicht, da man einen beliebigen Stil schwimmen kann, aber ich hatte mir auf die Fahne geschrieben doch mit der effektivsten und effizientesten Technik Kraul an den Start zu gehen. Dass ich die Kraultechnik nicht beherrschte wusste ja schon, als ich mit dem Schwimmtraining angefangen hatte, aber das es so lange dauern würde, bis ich die „lächerliche“ Strecke von 500 m in akzeptabler Zeit und nicht zu großen Kraftanstrengungen hinter mich bringen würde, hätte ich nicht vermutet. Immerhin war ja eine gewisse Ausdauer vorhanden, wenn ich 100 km auf dem Rad oder 20 km Laufen „problemlos“ hinter mich bringen konnte. Dagegen wirken 500 m doch wirklich lächerlich, sind sie aber offenbar nicht.

Alleine die Koordination der verschiedenen Körperbereiche und das richtige Zusammenspiel machen die Sache ganz schön komplex. Laufen und Radfahren können die meisten ja schon grundsätzlich, auch wenn man hier sicher auch was an der Technik oder evtl. der Kondition optimieren kann. Aber wenn man das Kraulen als Kind/Jugendlicher nicht gelernt hat, dann ist das vermutlich so, als ob jemand der nie Radfahren beigebracht bekommen hat, dies als Erwachsener erst lernen möchte. Die richtige Wasserlage durch die richtige Körperspannung, die richtige Lage der Hüfte durch den richtigen Kraulbeinschlag und vor allem der richtige Unterwasser- und Überwasserarmzug zum Vortrieb, müssen zeitlich richtig angewendet werden. Nebenbei darf man natürlich auch das Atmen nicht vergessen, da der Kopf für die richtige Wasserlage die meiste Zeit unter Wasser liegt.


Trainingsplan
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Apr
20

Meine TomTom Runner 2 - Soweit gut, aber mit vielen Kontras

Gerade wenn man sich intensiv auf einen Sport vorbereitet, kommt früher oder später das Interesse hoch seine Leistung zu messen. Man möchte einfach gerne wissen, ob man die Strecke schneller gelaufen ist, oder mehr km auf dem Rad absolviert hat. Man könnte dies natürlich auch traditionell mit (Stop-)Uhr oder Tacho messen und aufschreiben, aber heutzutage gibt es dafür natürlich weit komfortablere Möglichkeiten über elektronische Helfer. Genau solch ein Wearable in Form einer Sport Uhr wollte ich auch nutzen.

Hauptkriterium war zum einen ein Pulsmesser ohne Brustgurt, weil ich diese sehr unbequem finde und deshalb das Zubehör zu meinem Rad Tacho und meinem IPhone nie getragen habe. Zum anderen sollte die Uhr auch Musik wiedergeben können, da ich dies als Motivation beim Laufen sehr angenehm finde. Wie sich schnell herausstellte, war durch diese beiden Punkte die Auswahl der möglichen Uhren sehr begrenzt und eigentlich blieb nur dir „Runner 2“ vom Navigationshersteller TomTom übrig. Die Uhr ist entgegen vieler Multisportuhren, also Sportuhren, die neben dem Laufen auch Radfahren und Schwimmen aufzeichnen können, nicht besonders klobig und eher alltagstauglich designed. Wer möchte kann sogar die Armbänder (die es in mehreren Längen gibt) gegen verschiedene Farbdesigns austauschen. Soweit hat die Uhr also schon mal einige Pluspunkte.


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Mär
31

10km Schwimmlaufen in 45:30 Minuten

Nachdem ich nun so langsam meine Abneigung gegen organisierte Läufe abgelegt hatte, konnte ich in der Zwischenzeit schon an einigen kleineren lokalen Läufen mehr oder minder erfolgreich teilnehmen. Ich muss schon zugeben, dass diese Laufveranstaltungen schon etwas anderes sind, als solche Strecken überwiegend alleine zu laufen. Die Motivation ist schon eine ganz andere in einer großen Menge zu laufen und sich – je nach Tagesform- Läufer für Läufer nach vorne zu kämpfen. Auch ist es ein gutes Training das Laufen ohne MP3-Player zu üben. Wenn ich trainiere, dann finde ich den Antrieb durch entsprechende Musik doch sehr angenehm. Aber laut DTU Triathlonordnung ist das Verwenden eines MP3-Players beim Wettkampf verboten; vermutlich eher aus Sicherheitsgründen als aus Dopingaspekten. (ich frage mich gerade was mit meiner Trainingsuhr ist, die auch einen MP3-Player eingebaut hat? Muss ich diese beim Wettkampf ausziehen?)

Nun sollte mal eine etwas größere Veranstaltung her. Mit größer meine ich jetzt nicht unbedingt eine renommierte Laufveranstaltung, aber doch mehr als bisher maximal 500 Teilnehmer. Da kam mir der Beueler10er wie gerufen. Auch wenn dies keine riesen Veranstaltung ist, sind 1200 Athleten nebst entsprechendem Rahmenprogramm schon eine deutliche Steigerung. Gesagt, getan und erst einmal angemeldet. Erst später habe ich bemerkt, dass der 31.03. ein Wochentag (Donnerstag) und nicht wie sonst üblich bei Läufen, am Wochenende oder an einem Tag vor einem darauf folgenden Feiertag ist.


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Mär
29

Verschlüsseltes WhatsApp im Unternehmenseinsatz?

Nach einem ersten stark begrenzten Versuch für eine begrenzte Anzahl von Nutzern, hat der populäre Messenger WhatsApp für alle seine Anwender nun eine vollumfängliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt. Die aktuelle Version des Messengers verschlüsselt somit nun “jeden Anruf, jede Nachricht, Datei, Sprachnachricht und jedes Foto und Video als Standard” durchgehend vom Absender bis zum Empfänger und kann selbst vom Anbieter nicht eingesehen werden.

Die Firmengründer von WhatsApp Jan Koum und Brian Acton erklären dazu im Firmenblog: “Die Idee ist einfach: wenn Du eine Nachricht sendest, kann diese nur von der Person, an den Du sie sendest, gelesen werden. Niemand kann in diese Nachrichten schauen. Kein Hacker. Keine unterdrückenden Regimes. Nicht einmal wir. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hilft dabei, die Kommunikation über WhatsApp privat zu machen – wie eine Unterhaltung von Angesicht zu Angesicht.”


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Feb
14

BYOD findet den Weg ins Klassenzimmer - ob das wirklich gut ist?

Immer wieder bringt uns neue Technik aus der Fassung. Bring Your Own Device ist aus Amerika nach Deutschland geschwappt und kann hier schon viele Unternehmen überzeugen. Hier ist es auch recht praktisch, können doch die Mitarbeiter mit ihren eigenen Geräten besser und schneller arbeiten. Aber der neue Hype geht weiter, nun ist es sogar so, dass BYOD, wie man kurz sagt, in Schulen eingeführt wird. Ob dies mal so sinnvoll ist, ist natürlich eine ganz andere Frage. Kann es wohl bald in allen Schulen Handy raus lauten? Kaum zu glauben, aber manche Schulen sind klar dabei, dies für sich umzusetzen. Wo früher die Handys verboten waren und sogar einkassiert wurden, sind sie auf einmal erlaubt. Nicht immer gut, denn es gibt natürlich auch noch Schüler, die gar kein Handy besitzen. Was ist mit ihnen? Müssen Eltern dann bald Handys für die Schule kaufen? Fakt ist, es soll in vielen Schulen erlaubt sein, die mobilen Geräte für den Unterricht und auch für die Klassenarbeit einsetzen zu dürfen und das klingt erst einmal recht merkwürdig.

Und doch ist es so, dass dies so neu gar nicht ist. Gibt es doch an vielen Schulen schon lange Computer und auch sogar Tablet-Klassen. Digitales für die Schule, auf der einen Seite geht man so mit der Zeit, auf der anderen Seite könnte so schnell der persönliche Kontakt in den Hintergrund rücken. Gibt es doch sogar Schulen, wenn auch noch ganz selten, wo die Schüler zu Hause über die Live-Kamera Unterricht bekommen. Man glaubt es kaum, aber berichtet wurde von NDR 90,3 genau dies: Über 1000 Schüler sollen mit Handy und Tablet unterrichtet werden und wird als Pilotprojekt an Hamburgs Schulen gestartet. Und ist erst einmal der Startschuss gegeben worden, dauert es wohl nicht lange, bis auch andere Schulen nachziehen werden, wenn sie dies nicht sogar schon getan haben, nur das Projekt nicht an die große Glocke gehangen haben. Der Schulsenator von Hamburg hofft, dass so das Hamburger Schulsystem nach vorne gebracht werden kann. Modern ist es auf jeden Fall, aber schön? Man wird sehen. Es wird ganz neu in eine andere Generation gestartet. Man darf gespannt sein, ob die Schüler nur brav für die Schule an das Gerät gehen oder ob dann nicht auch zur Schulzeit den Freunden geschrieben wird, bei Facebook gepostet wird und mehr!


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