Blog von Markus Groß

In meinem Blog auf markusgross.de beschäftige ich mich sowohl mit dem aktuellen Businessthema Bring Your Own Device als auch mit meinem noch recht jungen sportlichen Hobby, dem Triathlon.
Jan
05

Langsam Fahrt aufnehmen

Rennrad versus Mountainbike, das ist in der Tat schon etwas anderes. Auch wenn ich auf dem Mountainbike bisher nicht langsam unterwegs war, so merkt man nach dem Umstieg das geringere Gewicht und den deutlich reduzierten Rollwiederstand doch recht schnell. So langsam habe ich mich dann auch an die neue aerodynamischere Sitzposition gewöhnt und der Hintern tut auch nicht mehr weh.

Da man bei einem Triathlon die längste Distanz und damit auch die längste Zeit mit dem Radfahren verbringt, macht sich hier gutes Training sicherlich am meisten bezahlt. Ein Leitspruch sagt, einen Triathlon gewinnt man nicht beim Schwimmen, aber man verliert ihn da, also heißt es bei der zweiten Disziplin doch km um km abspulen, um den Körper und die Muskeln an die Belastung zu gewöhnen und jedes Mal etwas schneller zu werden. Zwischenzeitlich habe ich auch meine Lieblingsstrecken gefunden, bei der es möglichst wenig Stopps wegen Ampeln oder anderer Hindernisse gibt und bei der auch die Steigungen im überschaubaren Rahmen bleiben. Sogar das Wetter meint es dieses Jahr relativ gut, so dass man doch schon recht früh mit dem Radtraining anfangen kann.


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Jul
01

Das richtige Fahrrad finden

Das Fahrrad ist das einzige Sportgerät, dass der Triathlet - mal abgesehen vom Neo - beim Wettkampf verwenden darf. Daher sollte es hier wohl etwas „besonderes“ sein, das möglichst optimal beim Sport unterstützt. Aber wie komme ich nun zu einem für mich optimalen Fahrrad?

Da ich relativ wenig Ahnung von den technischen Voraussetzungen in dem Bereich Rennrad/Triathlonrad hatte, wollte ich mich hier von Experten beraten lassen. Was liegt also näher, als den oft zitierten Fach-Einzelhandel aufzusuchen? Leider wurde ich hier mehrfach stark enttäuscht. So bin ich unmittelbar nach der Idee zu zwei mittelgroßen Fahrradhändlern in der Nähe gefahren und hoffte hier auf fachmännische und auf meine Bedürfnisse fokussierte Beratung. Gerade kleinere Läden, die nicht permanent Kundschaft haben und teure Räder verkaufen, sollten doch die Zeit haben einen umfassend zu beraten. Leider scheint man hier in erster Linie daran interessiert, die Räder, die vermutlich schon länger rumstanden und langsam mal „raus müssen“ an den vermeintlichen Leien zu bringen. So wurden mir nach der Angabe des geplanten Budgets zwar verschiedene Räder gezeigt, allerdings wurde sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, mich zumindest ansatzweise zu vermessen, um die richtige Rahmenhöhe zu wählen. Ich sollte mich einfach mal draufsetzen und wenn ich an die Pedale komme, würde es schon passen. Nun bin ich kein Jan Ulrich und brauche kein 100 % auf mich abgestimmtes und vermutlich individuell gebautes Fahrrad, aber etwas Anpassung im Rahmen der Möglichkeiten sollte doch schon sein. So gewinnt man mich sicher nicht als Kunden.


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