Zirkeltraining - mal was anderes

Zirkeltraining - mal was anderes

Bei Zirkeltraining habe ich immer noch den Sportunteerricht und meinen "alten" Sportlehrer vor Augen. Die Stunden, bei denen man sich am liebsten krank gemeldet hättte, weil man dann über einen abgegriffenen Springbock hüpfen, einen Medizinball stemmen und an einer Sprossenwand möglichst schneell hochklettern musste. Allerdings scheint es auch eine moderne Form dieser Schülerquäldisziplin zu geben, also warum das nicht mal ausprobieren. Moderne Geräte, die sich mittels Chipkarte optimal auf einen einstellen, dazu musik und statt der Trillerpfeife des Sportlehreres eine entspannende Wassersäule in der Mitte des Raums, die immer dann blubbert, wenn man das Gerät wechseln sollte. Auch der Ablauf ist deutlich moderner und vermutlich auch effizienter als eine Rolle vorwärts auf der Bodenmatte oder das krampfhafte Hochziehen an einem alten Seil:

Der Trainingsablauf sieht in etwa so aus:
Ausdauer (Crosstrainer) – 4 Min.
Kraftzirkel – 9 Min.
Ausdauer (Fahrrad) – 4 Min.
Kraftzirkel – 9 Min.
Ausdauer (Crosstrainer) – 4 Min.
Kraftzirkel – 9 Min.
Ausdauer (Fahrrad) – 4 Min

Es werden 16 Minuten Ausdauer und 27 Minuten Kraft trainiert. Somit muss manfür das Training lediglich 43 Minuten einplanen. Die Trainingseinheit beginnt auf dem Crosstrainer. Durch den Einsatz von Pulsmessgeräten reguliert das Gerät den Widerstand automatisch und sorgt so für eine optimale Belastung, um den Kreislauf anzuregen und die Muskulatur vermehrt zu durchbluten.

Im Anschluss wird der „Kraftzirkel" absolviert. Dieser besteht aus sechs Geräten, welche die Hauptmuskelgruppen trainieren. Die Dauer der jeweiligen Krafttrainingseinheit ist Zeit gesteuert, so dass das lästige Zählen wegfällt. Es wird jeweils 1 Minute trainiert und in einer Pause von 30 Sekunden das Gerät gewechselt. Zu Orientierung ist die besagte sprudelnde Wassersäule aufgebaut.

Durch den gezielten Wechsel der Geräte und den damit verbunden Wechsel der beanspruchten Muskelgruppen kann eine hohe Arbeitsintensität aufrecht erhalten werden. Nach der ersten Runde im Kraftzirkel, findet die nächste Ausdauereinheit auf dem Fahrrad statt. Diese wird, wie beim Crosstrainer auch, durch den Pulsgurt überwacht und die Belastung individuell angepasst.

Nach der Ausdauereinheit auf dem Fahrradergometer wird wieder eine Runde im Kraftzirkel absolviert. Während der Ausdauereinheit haben sich, die im Kraftzirkel beanspruchten Muskelgruppern wieder erholt und können erneut belastet werden. Durch den stetigen Wechsel von Kraft- und Ausdauertraining kann eine konstant hohe Beanspruchung des Herz-Kreislauf-Systems und der Muskulatur erzielt und die Trainingsbeanspruchung intensiviert werden, ohne sich zu überlasten.

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