Langsam Fahrt aufnehmen

Langsam Fahrt aufnehmen

Rennrad versus Mountainbike, das ist in der Tat schon etwas anderes. Auch wenn ich auf dem Mountainbike bisher nicht langsam unterwegs war, so merkt man nach dem Umstieg das geringere Gewicht und den deutlich reduzierten Rollwiederstand doch recht schnell. So langsam habe ich mich dann auch an die neue aerodynamischere Sitzposition gewöhnt und der Hintern tut auch nicht mehr weh.

Da man bei einem Triathlon die längste Distanz und damit auch die längste Zeit mit dem Radfahren verbringt, macht sich hier gutes Training sicherlich am meisten bezahlt. Ein Leitspruch sagt, einen Triathlon gewinnt man nicht beim Schwimmen, aber man verliert ihn da, also heißt es bei der zweiten Disziplin doch km um km abspulen, um den Körper und die Muskeln an die Belastung zu gewöhnen und jedes Mal etwas schneller zu werden. Zwischenzeitlich habe ich auch meine Lieblingsstrecken gefunden, bei der es möglichst wenig Stopps wegen Ampeln oder anderer Hindernisse gibt und bei der auch die Steigungen im überschaubaren Rahmen bleiben. Sogar das Wetter meint es dieses Jahr relativ gut, so dass man doch schon recht früh mit dem Radtraining anfangen kann.

Es macht schon richtig Spaß, mit einem guten Rad Fahrt aufzunehmen. Wenn der Tacho ohne große Anstrengung die 30 km/h nur selten unterschreitet, kommt schon richtig Laune auf. Geht es dann mal etwas Bergab kommt man relativ schnell auf weit über 50 km/h. Ich frage mich, ob man ab 60 km/h auch auf der Autobahn fahren dürfte. Die StVO sagt dazu „§18 Abs.1 StVO normiert hierzu: Autobahnen (Zeichen 330.1) und Kraftfahrstraßen (Zeichen 331.1) dürfen nur mit Kraftfahrzeugen benutzt werden, deren durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit mehr als 60 km/h beträgt; werden Anhänger mitgeführt, so gilt das gleiche auch für diese.“ Ok, etwas mulmig ist einem schon manchmal zu Mute, wenn man bedenkt, dass man bei diesen Geschwindigkeiten ja bestenfalls durch den Helm geschützt ist, wenn etwas passieren sollte. Und das ist ja kein wirklicher Schutz. Aber wenn ich bedenke, dass die „Kollegen“ von der Tour de Frances bei den Bergpassagen angeblich Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h auf dem Tacho haben, dann sollte ich mich mal nicht so anstellen.

Getreu dem Motto von Walter Godefroot "Radsport ist stürzen und wieder aufstehen"

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