Triathlon Blog

In meinem Blog beschäftige ich mich mit meinem noch recht jungen sportlichen Hobby, dem Triathlon, mit dem ich im Jahr 2015 begonnen habe. Hier möchte ich über meine Erfahrungen beim Einstieg und Schritte zum Triathleten von der Sprintdistanz, über die olympische Distanz bis hin bis (vielleicht einmal) zum 70.3 Ironman berichten?

 Ich hoffe, ich kann Ihnen diese und andere Fragen hier in meinem Blog beantworten. Zögern Sie nicht und diskutieren Sie mit, erzählen Sie mir Ihre Sicht der Dinge. Geben Sie mir Tipps und Anregungen. Ich freue mich auf Ihre Meinung!
Zlpichnah 
Jun
09

Premiere geglückt: swim-bike-run in Harsewinkel bei endgeilem Wetter

Die Anmeldung für den Pflüger Triathlon 2016 war eigentlich ein nicht wirklich überlegter Schnellschuss, da meine geplante Premiere am 24.04. in Koblenz ja nicht hatte sein sollen. Die Vorzeichen waren auch nicht wirklich gut, da die Vorbereitung schon absehbar nicht wirklich gut sein konnte. Erst die einwöchige Tapering Phase vor dem missglückten Start am 24.04., dann eine Woche externes Seminar mitten in Frankfurt, danach zwei Wochen Trainingsverbot vom Arzt wegen Grippe und danach eine Woche Urlaub (nicht in einem Trainingslager). Die Woche danach war schon mit Terminen voll und dann benötigt man ja auch ein bisschen Ruhephase, damit der Akku und Muskeln vor dem Start voll da sind. Somit war die Wettkampfvorbereitung quasi gegen Null gesetzt. Aber egal, nun war ich da angemeldet und wollte dies auch unbedingt machen.

Das Wetter war die letzten Tage sehr wechselhaft angekündigt gewesen. Die eine App hat genau in dem Zeitfenster meines Starts Gewitter angezeigt, die Andere hat wenigstens auf trockenes Wetter hoffen lassen. Wobei sich die Apps auch gerne abgewechselt haben, von wirklich tollem Wetter war aber keine „Rede“. Zumindest ein hoch auf den Fahrrad Workshop, diesmal schien mir die Technik keinen Streich zu spielen und die Reifen haben Ihre Luft behalten.


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Mai
24

swim faster - erstes Freiwassertraining

Einen Neo für das Freiwassertraining hatte ich schon eine ganze Zeit lang im Schrank liegen. Da ich ja eigentlich schon letztes Jahr starten wollte, hatte ich mir ein solch notwendiges Utensil schon sehr früh besorgt. Da es ja nichts mit einem Start in 2015 geworden ist, konnte ich die Schwimmhilfe bisher auch noch nicht einweihen. Ich muss gestehen, dass ich schon etwas Sorge hatte ein nicht so wirklich geeignetes Modell gewählt zu haben. Natürlich habe ich dies nicht wie empfohlen nach einem Testschwimmen gekauft, sondern drei Modelle zum Vergleich online bestellt und dann den, der vermeintlich im Trockenen am besten passte, behalten. Einziges wirkliches Auswahlkriterium war, wie schnell ich wieder aus dem Ganzkörperkondom (im Trockenen) herauskam. Hier war auch nur die Ausrichtung des Rücken-Reißverschlusses entscheidend, also in welche Richtung sich dieser mit der Öffnungskordel öffnen lässt. Es gibt Modelle bei dem die Kordel zum Öffnen von oben nach unten gezogen werden muss und eben das genaue Gegenteil, dass man die Kordel quasi nach Oben zieht um den Reißverschluss zu öffnen. Für mich ist die Variante von oben nach unten ziehen die schnellste, bzw. das Öffnen in die andere Richtung habe ich quasi gar nicht hinbekommen. Somit hatte ich nun einen Neoprenanzug der sich vermeintlich gut und hoffentlich schnell ausziehen lässt, aber geschwommen bin ich damit zuvor noch nie.

Ich hätte den Neo sicher auch schon mal im Schwimmbad ausprobieren können, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich das so in einem Teil anfühlt, aber irgendwie kam ich mir dabei doch etwas albern vor. Außerdem – gute Ausrede – ist das Chlorwasser grundsätzlich nicht besonders gut für die Haltbarkeit des Materials. Obwohl einige Sportler in meinem Schwimmverein tatsächlich mit Ihrem Neo schwimmen gegangen sind, sollte für mich die Premiere erst noch kommen. Eine gute Gelegenheit dazu war der (Kurz-)Urlaub an der Algarve in Portugal im Mai 2015. Das Wetter war schon warm genug für Strand, aber das Meer eigentlich zu kalt zum Schwimmen. Also perfekt um den Neopren unter echten Freiwasserbedingungen zu testen.


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Mai
10

Die (richtige) Ernährung

Eigentlich gehe ich davon aus, dass jeder Hobby- oder Breitensportler mit der normalen Ernährung hinreichend versorgt sein sollte für seinen Sport. Zumindest dann wenn er nicht in irgendwelche Extreme oder einseitige Ernährung geht. Daher benötigt man als nicht-Profi vermutlich keine Nahrungsergänzungsmittel. Dennoch gibt es Sporternährung, die aus meiner persönlichen Sicht sehr praktisch ist.

Fangen wir mit der obligatorischen Trinkflasche und ihrem Inhalt an. Gerade wenn man beim Ausdauersport viel schwitzt, ist es unerlässlich, das man den Flüssigkeitsverlust wieder ausgleicht. Auch beim Schwimmen sollte man dies nicht vernachlässigen, auch wenn man dort das Schwitzen nicht so wirklich merkt. Nun würde für den Ausgleich sicher auch profanes stilles Wasser ausreichen, aber die relativ geschmackslose Flüssigkeit ist im Mund (der ja auch schnell austrocknet) nicht wirklich erfrischend. Hier wird ja oft Apfelschorle als das ideale Sportlergetränk empfohlen. Da (fertige) Apfelschorle aber zumeist mit Kohlensäure versetzt ist, ist das für das Trinken beim Sport nicht unbedingt geeignet. Daher habe ich mir einen Mineralsirup von Best Body in der Geschmacksrichtung Sauerkirsche als meinen Favoriten zurechtgelegt. Der Sirup ist zuckerfrei und somit klebt auch nichts, wenn bei den Sportflaschen schon mal etwas daneben geht. Die Mischung ist im Verhältnis 1:80 angegeben, wobei ich den eher noch höher verdünne. Somit reicht eine ein Liter Flasche Mineralssirup für 160 Füllungen der Sportflasche. Ob die enthaltenen Mineralien nun wirklich nützlich sind weiß ich nicht, allerdings schaden diese sicherlich auch nicht, da man ja beim Schwitzen verstärkt Mineralien verliert.


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Apr
29

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Oder getreu murphys law, dass alles was schiefgehen kann auch schiefgehen wird, musste diese Regel bei meinem ersten Triathlon-"Versuch" zuschlagen. Die Anmeldung zum ersten Start war schon lange abgeschlossen, um ein konkretes Ziel vor Augen zu haben, das Training bereits darauf ausgerichtet und die Regenerationsphase entsprechend dem Startermin abgestimmt. Mit einem Pastaessen sind Kohlehydratspeicher wieder aufgefüllt. Am Abend vorher wurde die Ausrüstung nach einer Checkliste umfassend geprüft und eigentlich sollte jetzt nicht mehr viel schiefgehen können. Ja, hätte wäre und könnte...

[Update 30.04.2016] Da ich wiederholt nach meiner Checkliste gefragt worden bin, stelle ich diese hier zur Verfügung. Dabei habe ich mir aus vielen verfügbaren Checklisten eine Art Maximalliste zusammengestellt, um für alle Eventualitäten gerüstet zur sein [\Update]


TriathlonCHecklisteIcon
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Apr
22

Können wollen

Ich hätte nicht gedacht, wie anstrengend es sein kann, beim „richtigen“ Schwimmen angemessen Fahrt aufzunehmen. Ein richtiges Schwimmen gibt es beim Triathlon ja eigentlich nicht, da man einen beliebigen Stil schwimmen kann, aber ich hatte mir auf die Fahne geschrieben doch mit der effektivsten und effizientesten Technik Kraul an den Start zu gehen. Dass ich die Kraultechnik nicht beherrschte wusste ja schon, als ich mit dem Schwimmtraining angefangen hatte, aber das es so lange dauern würde, bis ich die „lächerliche“ Strecke von 500 m in akzeptabler Zeit und nicht zu großen Kraftanstrengungen hinter mich bringen würde, hätte ich nicht vermutet. Immerhin war ja eine gewisse Ausdauer vorhanden, wenn ich 100 km auf dem Rad oder 20 km Laufen „problemlos“ hinter mich bringen konnte. Dagegen wirken 500 m doch wirklich lächerlich, sind sie aber offenbar nicht.

Alleine die Koordination der verschiedenen Körperbereiche und das richtige Zusammenspiel machen die Sache ganz schön komplex. Laufen und Radfahren können die meisten ja schon grundsätzlich, auch wenn man hier sicher auch was an der Technik oder evtl. der Kondition optimieren kann. Aber wenn man das Kraulen als Kind/Jugendlicher nicht gelernt hat, dann ist das vermutlich so, als ob jemand der nie Radfahren beigebracht bekommen hat, dies als Erwachsener erst lernen möchte. Die richtige Wasserlage durch die richtige Körperspannung, die richtige Lage der Hüfte durch den richtigen Kraulbeinschlag und vor allem der richtige Unterwasser- und Überwasserarmzug zum Vortrieb, müssen zeitlich richtig angewendet werden. Nebenbei darf man natürlich auch das Atmen nicht vergessen, da der Kopf für die richtige Wasserlage die meiste Zeit unter Wasser liegt.


Trainingsplan
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