Triathlon Blog

In meinem Blog beschäftige ich mich mit meinem noch recht jungen sportlichen Hobby, dem Triathlon, mit dem ich im Jahr 2015 begonnen habe. Hier möchte ich über meine Erfahrungen beim Einstieg und Schritte zum Triathleten von der Sprintdistanz, über die olympische Distanz bis hin bis (vielleicht einmal) zum 70.3 Ironman berichten?

 Ich hoffe, ich kann Ihnen diese und andere Fragen hier in meinem Blog beantworten. Zögern Sie nicht und diskutieren Sie mit, erzählen Sie mir Ihre Sicht der Dinge. Geben Sie mir Tipps und Anregungen. Ich freue mich auf Ihre Meinung!
Zlpichnah 
Mai
13

Vom Läufer zum Triathleten

Tja, wie kommt man jetzt vom (reinen) Laufen dazu in absehbarer Zukunft einen oder besser mehrere Triathlon mitmachen zu wollen. Eigentlich ist dies der Tatsache geschuldet, dass das Training für einen Halbmarathon doch schon relativ eintönig sein kann. Klar könnte man, wenn man nach einem Trainingsplan trainiert und sich ggfls. permanent neue Strecken heraussucht, auch hier viel Abwechslung rein bringen. Aber nachdem ich dann doch schon mehrfach eine Strecke von 20km+x relativ problemlos gelaufen war, wurde mir das ganz doch etwas zu langweilig.

Daher hatte ich mich daran erinnert, dass ich vor meinen Laufambitionen auch schon viel Fahrrad oder konkret Mountainbike gefahren bin, was eigentlich auch immer viel Spaß gemacht hat. Also habe ich das doch etwas angestaubte Mountainbike aus dem Keller geholt und bei dem Fahrradhändler meines Vertrauens wieder fit machen lassen. OK, aus dem x Jahre alten Rad konnte man jetzt keine Wunder mehr erwarten, aber um den Spaß an längeren Fahrten wieder zu gewinnen, hat es wohl doch ausgereicht. Zunächst sollte es dann aber doch ein neues Mountainbike sein, da die Grundreparatur und der Austausch gegen aktuelle Komponenten so keinen Sinn mehr machen würden.


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Apr
02

Rückschläge gibt es immer wieder

Bisher habe ich mich ja immer geweigert an organisierten Läufen teilzunehmen. Nicht weil ich grundsätzlich etwas dagegen habe, sondern vielmehr, weil ich nicht bereit bin für eine - zumindest meistens - voll durchgesponserte Veranstaltung auch noch zu bezahlen, und das nicht zu knapp.

Der Organisator ist meist eine kommerzielle Organisation, das Laufshirt (sofern man eins bekommt) ist eine einfache Qualität und mit Sponsorenlogos bedruckt, der Start- und Zielbereich wird überall von Sponsoren Bannern gepflastert, bei den Startunterlagen liegen Werbebroschüren bei, im Zielbereich gibt es Erdinger alkoholfrei, Wasser der Stadtwerke und Bananen und Müsliriegel von REWE. Gerade bei größeren Veranstaltungen wirbt auch die jeweilige Stadt damit und somit sollten die Kosten für Genehmigungen und evtl. notwendige Sperrungen durch die Polizei (für die statt der Ehda-Kosten plötzlich eine Vollkostenrechnung gemacht wird) eher gegen Null laufen. Das Ganze ließe sich noch beliebig fortsetzen und trotzdem soll man als Startgebühr zwischen 20-50 Euro bezahlen, dafür dass man auf einer vorhandenen Strecke laufen darf...

OK, genug von meinen Vorurteilen gegen organisierte Läufe. Dennoch ist die große Vision eines Läufers vermutlich der Marathon. Als Projektleiter zerlegt man dies natürlich erfahrungsgemäß in operationelle und erreichbare Teilzeile, wie den 5er, den 10er und eben als ersten größeren Meilenstein, den Halbmarathon. Genau das habe ich auch getan, und nachdem der 5er und 10er keine größere Herausforderung mehr war, habe ich mir als Ziel den Post-Halbmarathon gesetzt. Weil allerdings die Zeit - nach meinem Verständnis - bis dahin zu kurz war, habe ich versucht dieses Ziel möglichst schnell zu erreichen. Somit musste jeder anstehende Lauf weiter sein als der vorherige, ohne auf den Körper wirklich zu hören und die notwendigen Erholungspausen zu machen. Als Jugendlicher steckt man sowas vielleicht leichter weg, in meinem Fall hat sich der Körper gewehrt. Und nach einem Mal "falsch aufgetreten" war es dann passiert. Erst hat es nur etwas gezwickt und ich habe es ignoriert, was natürlich der nächste Fehler war. Und ehe ich mich versah, waren die Schmerzen auch beim normalen gehen so stark, dass der Weg zum Orthopäden nicht mehr vermeidbar war. Diagnose: "Ermüdungsbruch". Nachdem ich dann erst einmal bei Wikipedia recherchiert hatte, dass "bei Stressfrakturen [...] Brüche in normal stabilem Knochen durch repetitive, chronische Überlastung z. B. im Rahmen exzessiver sportlicher Betätigung auf(treten)", war erst einmal eine Trainingspause von rund drei Monaten angesagt, bis alles wieder vollständig in Ordnung war.

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Mär
19

Zirkeltraining - mal was anderes

Bei Zirkeltraining habe ich immer noch den Sportunteerricht und meinen "alten" Sportlehrer vor Augen. Die Stunden, bei denen man sich am liebsten krank gemeldet hättte, weil man dann über einen abgegriffenen Springbock hüpfen, einen Medizinball stemmen und an einer Sprossenwand möglichst schneell hochklettern musste. Allerdings scheint es auch eine moderne Form dieser Schülerquäldisziplin zu geben, also warum das nicht mal ausprobieren. Moderne Geräte, die sich mittels Chipkarte optimal auf einen einstellen, dazu musik und statt der Trillerpfeife des Sportlehreres eine entspannende Wassersäule in der Mitte des Raums, die immer dann blubbert, wenn man das Gerät wechseln sollte. Auch der Ablauf ist deutlich moderner und vermutlich auch effizienter als eine Rolle vorwärts auf der Bodenmatte oder das krampfhafte Hochziehen an einem alten Seil:

Der Trainingsablauf sieht in etwa so aus:Ausdauer (Crosstrainer) – 4 Min.Kraftzirkel – 9 Min.Ausdauer (Fahrrad) – 4 Min.Kraftzirkel – 9 Min.Ausdauer (Crosstrainer) – 4 Min.Kraftzirkel – 9 Min.Ausdauer (Fahrrad) – 4 Min


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Feb
03

Erst war der Läufer

Warum fängt man mit dem Laufen an? Oder, warum habe ich mit dem Laufen angefangen? Das ist eine Frage die ich so aus dem Gedächtnis nicht mehr wirklich beantworten kann. Irgendwie mache ich das schon eine lange Zeit ohne wirklich zu wissen, was der Auslöser war.

Wenn es überhaupt einen gab, dann war es vielleicht tatsächlich der Schulsport in der Oberstufe. Als eine Sporteinheit stand irgendwann einmal das (Dauer-) Laufen auf dem Lehrplan. Der Lehrer forderte die Schüler auf - ohne irgendwelche großartigen Trainingsvorbereitungen - eine gewisse Strecke zu laufen. Zur Wahl standen mehrere Strecken, die unterschiedlich lang waren. Da es damals noch kein google.maps oder Smartphones mit GPS gab, hätte man diese Strecken vermutlich mit Fahrrad und Tacho abfahren müssen, aber laut Aussage des Sportlehrers war Strecke eins 3km, Strecke zwei 5km und Strecke drei 7km lang. Auch wenn ich eher nicht an Sport interessiert war, hatte mich zusammen mit meinem damaligen besten Freund der Ehrgeiz gepackt und wir wollten - als Einzige - die "lange" Strecke laufen. Und es hat tatsächlich geklappt. Gesteigert wurde der Ehrgeiz noch dadurch, dass wir zeitgleich mit den ersten Läufern der mittleren Strecke am Ziel angekommen sind.


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