Großbritannien: Nicht mal 5% der Unternehmen gestatten BYOD

Großbritannien: Nicht mal 5% der Unternehmen gestatten BYOD Großbritannien: Nicht mal 5% der Unternehmen gestatten BYOD

Nach einer Studie des IT BranchenverbandsCompTIAerlaubt die Hälfte der britischen  Unternehmen es ihren Mitarbeitern nicht ihre privaten Endgeräte auch beruflich zu nutzen. Als Gründe hierfür wurden angegeben: „Mangel an Ressourcen“ und „mangelndes Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeiter und der IT Abteilung“. Mehr als die Hälfte der Unternehmen stellen immer noch alle mobilen Geräte bereit und erlauben deren private Nutzung nicht. Lediglich ein sehr kleiner Anteil von 4% hat eine komplette ByoDImplementierung, bei der der Mitarbeiter alle Geräte stellt.

Laut der CompTIA ist dieser kleine Prozentsatz überraschend aufgrund der Neigung britischer Arbeitnehmer, Smartphones und Tablets als primäre Arbeitsgeräte zu nutzen. Zu der Zeit, als die Studie erhoben wurden ist, wurde das flexible Arbeiten vorangetrieben und britische Arbeitergeber bestätigten, dass Arbeitnehmer häufig verpflichtet sind Dienstreisen zu unternehmen.

Diese Tendenzen wurden 2014 unter 250 Unternehmen in Großbritannien und weiteren 400 Unternehmen in den USA erhoben, wobei sowohl Business- als auch IT-Führungskräfte, welche indie Einführung und Ausführung der Mobile-Device-Strategien involviert sind, befragt worden sind. CompTIA sagt, dass 85% der britischen Unternehmen, welche mobile Endgeräte an Mitarbeiter ausgeben, Smartphones verteilen. Dies sind nur 2% weniger, als der Anteil an Unternehmen, der Notebooks verteilt. Und sogar 63% verteilen Tablets.

 „Im Normalfall erhält ein Mitarbeiter 3 Endgeräte.“, sagt Seth Robinson, Direktor für TechnologieAnalysen bei der CompTIA, „PCs, Smartphones und Tablets werden für lange Zeit die Hauptgeräte am Arbeitsplatz bleiben.“ Dennoch ist das Handling dieser Geräte eine große Herausforderung für viele Unternehmen.

 Kleine Unternehmen bringt dieser Verwaltungsaufwand an die Grenzen ihrer Ressourcen. So verlangen Geräteintegration und Fernsupport ein breites Spektrum an Fähigkeiten ab, welche kleine Unternehmen häufig nicht im Haus haben. In mittelständischen Unternehmen sind diese Fähigkeiten vielleicht anzutreffen, jedoch bringt die größere Anzahl an Mitarbeitern weitere Probleme mit sich. So ist es die größte Herausforderung die Bedürfnisse der Endnutzer und der IT-Abteilung in Einklang zu bringen.

 Die Integration von Endgeräten ist auch eine große Herausforderung für die großen Unternehmen, jedoch steht hier die Komplexität mehr im Vordergrund als ein Mangel an Ressourcen. Die Anzahl an Endgeräten ist meist schier unendlich, ebenso wie der Support, der für die Mitarbeiter geleistet werden muss. 

 Die CompTIA Studie deutet darauf hin, dass die Entwicklung von unternehmensweiten Richtlinien für mobile Endgeräte nicht sehr ausgeprägt ist. So haben nur 28% der britischen Unternehmen niedergeschriebene Richtlinien für mobile Endgeräte, 31% sind dabei solche zu erstellen, bei 24% gibt es Best Practices für die Arbeitnehmer und 16% haben keinerlei Best Practices oder Richtlinien.

„Die Festlegung von Richtlinien, sowie diesemit den Geschäftszielen in Einklang zu bringen, ist ein wichtiger Schritt beim Aufbau eines Plans für die Nutzung von mobilen Endgeräten“, sagteRobinson, „Bei der Bündelung von Geschäftsbereichen, sowie der Diskussion über Geschäftsanforderungen an die IT, sollten Unternehmen Prioritäten setzen und festlegen wie zukünftige Veränderungen adressiert werden können.

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Ungesicherte private Geräte überwiegend beim mobil...
Wenn der Chef mein Smartphone nutzt?!?

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