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Vom Risiko-Register zum Entscheidungswerkzeug: So wird Risk Management handlungsfähig

Vom Risiko-Register zum Entscheidungswerkzeug: So wird Risk Management handlungsfähig

Viele Unternehmen haben ein Risikoregister. Manche haben sogar ein sehr gutes: sauber strukturiert, regelmäßig aktualisiert, mit Kategorien, Bewertungen, Maßnahmen, Verantwortlichen und hübschen Heatmaps. Und trotzdem bleibt im Alltag oft ein irritierender Eindruck: Das Register ist da – aber Entscheidungen passieren woanders. Projekte laufen, Provider werden gewechselt, Releases gehen live, Incidents eskalieren, Budgets werden gekürzt oder umgeschichtet. Und das Risikoregister? Es wird gepflegt, berichtet, zur Kenntnis genommen. Aber es steuert nicht.

Das ist keine Seltenheit, sondern eher der Normalfall. Nicht, weil Risk Management unwichtig wäre, sondern weil es häufig als Dokumentationsdisziplin betrieben wird. Dann entsteht ein Artefakt, das „vollständig“ wirken soll, aber im entscheidenden Moment zu wenig liefert: eine klare Priorisierung, eine begründete Entscheidung, eine spürbare Veränderung im Betrieb. Genau an dieser Stelle lohnt sich ein Perspektivwechsel. Ein Risikoregister ist nicht das Ziel. Es ist nur ein Rohstoff. Das Ziel ist, aus Risiko eine Entscheidungsfähigkeit zu machen – und zwar so, dass man im Alltag schneller, klarer und nachvollziehbarer steuern kann.


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