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FACHARTIKEL / IT

Reifegradmodel von COBIT

IMG_0484 Reifegradmodell von COBIT

Führungskräfte in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen werden zunehmend aufgefordert, sich Gedanken darüber zu machen, wie gut die IT gemanagt wird. Als Reaktion darauf müssen Business Cases zur Verbesserung entwickelt und die entsprechende Ebene der Verwaltung und Kontrolle über die Informationsinfrastruktur erreicht werden. Auch wenn nur wenige argumentieren würden, dass dies keine gute Sache ist, so müssen sie doch das Kosten-Nutzen-Verhältnis und diese damit verbundenen Fragen berücksichtigen:

  • Was tun unsere Branchenkollegen, und wie werden wir in Beziehung zu ihnen gesetzt?
  • Was ist eine akzeptable gute Praxis in der Industrie, und wie werden wir in Bezug auf diese Praktiken platziert?
  • Kann man auf der Grundlage dieser Vergleiche sagen, dass wir genug tun?
  • Wie können wir feststellen, was getan werden muss, um ein angemessenes Management- und Kontrollniveau für unsere IT-Prozesse zu erreichen?

Es kann schwierig sein, aussagekräftige Antworten auf diese Fragen zu geben. Das IT-Management ist ständig auf der Suche nach Benchmarking- und Selbstbewertungsinstrumenten, da es wissen muss, was effizient zu tun ist. Ausgehend von den COBIT-Prozessen sollte der Prozessverantwortliche in der Lage sein, inkrementelle Benchmarks anhand dieses Kontrollziels durchzuführen. Dies entspricht drei Bedürfnissen:

  1. Ein relatives Maß dafür, wo das Unternehmen steht
  2. Eine Art und Weise, effizient zu entscheiden, wohin man geht
  3. Ein Instrument zur Messung der Fortschritte im Hinblick auf das Ziel.

Die Reifegradmodellierung für das Management und die Kontrolle von IT-Prozessen basiert auf einer Methode zur Bewertung der Organisation, so dass sie von einem Reifegrad von nicht vorhanden (0) bis optimiert (5) bewertet werden kann. Dieser Ansatz leitet sich aus dem Reifegradmodell ab, das das Software Engineering Institute (SEI) für den Reifegrad der Softwareentwicklungsfähigkeit definiert hat.
Anhand der Reifegradmodelle, die für jeden der 34 IT-Prozesse von COBIT entwickelt wurden, kann das Management diese identifizieren:

  • Die tatsächliche Leistung des Unternehmens - wo das Unternehmen heute steht
  • Der aktuelle Stand der Branche - Der Vergleich
  • Das Verbesserungsziel des Unternehmens - Wo das Unternehmen sein möchte
  • Der erforderliche Wachstumspfad zwischen "Ist" und "Soll".

Um die Ergebnisse in Managementbriefings leicht nutzbar zu machen, wo sie als Mittel zur Unterstützung des Business Case für zukünftige Pläne präsentiert werden, muss eine grafische Darstellungsmethode bereitgestellt werden (siehe Abbildung).

reifegrade

Der Vorteil eines Reifegradmodell-Ansatzes besteht darin, dass es für das Management relativ einfach ist, sich in die Waagschale zu werfen und einzuschätzen, worum es geht, wenn eine verbesserte Leistung erforderlich ist.

Die Skala umfasst 0, weil es gut möglich ist, dass überhaupt kein Prozess existiert. Die Skala von 0-5 basiert auf einer einfachen Reifegrad-Skala, die zeigt, wie sich ein Prozess von einer nicht vorhandenen Fähigkeit zu einer optimierten Fähigkeit entwickelt. Am Ende jedes Prozesses wird die Leistung dieses Prozesses durch die Reifegradmodelle bewertet, mit denen die tatsächliche Leistung des Unternehmens für seine IT-Prozesse gemessen wird.

Vertiefung: Reifegradmodel von COBIT

„Reifegradmodel von COBIT“ bleibt als zeitbezogene Einordnung erhalten. Die folgende Ergänzung betrachtet den Schwerpunkt mit Blick auf Rollenklarheit aus heutiger Organisations- und Betriebssicht, ohne damalige Zahlen oder Produktversprechen stillschweigend fortzuschreiben.

Umsetzungsfolge im Blick: Rollenklarheit

Beim Aspekt „Reifegradmodel von COBIT“ hilft ein enger Blick auf Entscheidung und Betriebswirkung: Es ist zu klären, welche Abhängigkeit vor dem nächsten Schritt gelöst werden muss. Beim Schwerpunkt „Reifegradmodel von COBIT“ geht es um ein Management- oder Governance-Framework und seine praktische Nutzung sowie um den Bezug zu „Rollenklarheit“; zu entscheiden ist, welcher Baustein ein konkretes Organisationsproblem löst (hier bezogen auf „Entscheidungsweg“), ohne das Framework zum Selbstzweck zu machen. Dabei bleibt folgende Grenze maßgeblich: Ein Framework liefert Orientierung (hier bezogen auf „Prozessnutzen“); Verantwortung für Auswahl, Anpassung und Wirkung bleibt bei der Organisation. Im Regelbetrieb wird folgender Punkt verankert: Arbeitspakete nach Entscheidungsfähigkeit statt nach Dokumenttypen ordnen; der Prüfkontext ist hier „Auswahl der Praktiken“. Der Prüfpfad endet nicht beim Dokument; „Entscheidungsweg“ liefert dafür den praktischen Anwendungsfall. Als Verbindung zwischen Nachweis und Messung dienen: eine kurze Folge aus Ergebnis, Verantwortlichem und Abnahmekriterium; Entscheidungsdauer, Ergebnisqualität, Nacharbeit, Rollenklarheit und nachweisbare Verbesserung. Für den Dialog unter dem Beitrag ist „klare Zuständigkeiten und Entscheidungsrechte“ der passende Belastungstest: Gerade beim Aspekt „Rollenklarheit“ muss die Regel im Alltag tragen.

Rollenklarheit – Entscheidungsoptionen praktisch fassen

Für die belastbare Anwendung von „Rollenklarheit“ muss aus der Beobachtung ein prüfbarer Arbeitsauftrag werden: Es ist zu klären, welche Alternativen zwischen vollständigem Verbot und uneingeschränkter Freigabe liegen. Beteiligt sind hier vor allem Management, Prozess- und Serviceverantwortliche, Projektteams, Governance-Funktionen und Revision; ihre Perspektiven treffen beim Aspekt „Auswahl der Praktiken“ unmittelbar aufeinander; im vorliegenden Abschnitt wird dies an „Entscheidungsweg“ konkretisiert. Kritisch wird die Lage insbesondere dann, wenn Terminologie und Prozessbilder wachsen (hier bezogen auf „Anpassungstiefe“), während Entscheidungen, Leistungen oder Kontrollen unverändert schwach bleiben. Im Regelbetrieb wird folgender Punkt verankert: Optionen nach Nutzen, Risiko, Aufwand und Rückbaubarkeit vergleichen. Überprüfbar wird der Schritt durch folgendes Ergebnis: eine dokumentierte Optionsentscheidung mit verworfenen Alternativen; für den Aspekt „Anpassungstiefe“ wird daraus ein eigener Prüfschritt. Relevant bleibt dabei: der Zusammenhang zwischen „Rollenklarheit“ und „Auswahl der Praktiken“. Der gewählte Weg sollte sich außerdem umkehren lassen, falls die Annahmen zu „Auswahl der Praktiken“ später nicht mehr tragen.

Gegenposition als Konsequenz aus „Arbeitsergebnis“

Praktisch relevant wird „Arbeitsergebnis“ dort, wo Verantwortung und Ergebnis zusammenkommen: Es ist zu klären, welches stärkste sachliche Argument gegen die bevorzugte Lösung spricht. Als belastbare Grundlage dienen Zielproblem, ausgewählte Praktiken, Rollenentscheidung, Arbeitsergebnisse, Abweichungen und Verbesserungsnachweise; für den Aspekt „Arbeitsergebnis“ muss ihre Herkunft nachvollziehbar bleiben. Die Entscheidung über „Methodenumfang“ sollte deshalb ausdrücklich festhalten, welcher Baustein ein konkretes Organisationsproblem löst (hier bezogen auf „Methodenumfang“), ohne das Framework zum Selbstzweck zu machen; für den Aspekt „Wirkungsprüfung“ wird daraus ein eigener Prüfschritt. Für die belastbare Umsetzung gilt als Auftrag: Gegenargumente nicht abwehren, sondern als Belastungstest verwenden; der Prüfkontext ist hier „Managementbedarf“. Der vorgesehene Nachweis lautet: eine dokumentierte Abwägung mit verbleibender Unsicherheit; bezogen auf „Verbesserungsschritt“ ist die konkrete Ausprägung separat zu entscheiden. Als Messperspektive dient: die beobachtbare Veränderung beim Aspekt „Tests und Lernen aus erkannten Abweichungen“; der konkrete Prüfmaßstab wird aus „Verbesserungsschritt“ abgeleitet. Der Diskussionsaspekt „Tests und Lernen aus erkannten Abweichungen“ ergänzt die Betrachtung sinnvoll, weil er „Methodenumfang“ mit der tatsächlichen Anwendung verknüpft.

Was „Integration“ für Messgröße bedeutet

Eine nüchterne Fortführung trennt bei „Integration“ den damaligen Anlass von der bleibenden Organisationsfrage: Es ist zu klären, welcher Wert eine konkrete Reaktion auslösen kann. Die alltagstaugliche Übersetzung für „Integration“ lautet: Nur die für das Ziel erforderlichen Elemente werden übernommen und anhand beobachtbarer Ergebnisse weiterentwickelt – betrachtet im Kontext „Reifegradmodel von COBIT“. Damit wird zugleich die Grenze beim Aspekt „Managementbedarf“ sichtbar: Ein Framework liefert Orientierung (hier bezogen auf „Wirkungsprüfung“); Verantwortung für Auswahl, Anpassung und Wirkung bleibt bei der Organisation. Im Regelbetrieb wird folgender Punkt verankert: Definition, Quelle, Schwelle, Eigentümer und Konsequenz gemeinsam festlegen; die Umsetzung wird dabei an „Reifegradmodel von COBIT“ gespiegelt. Überprüfbar wird der Schritt durch folgendes Ergebnis: eine Kennzahl mit erklärbarer Datenherkunft und Entscheidung; der Prüfkontext ist hier „Rollenklarheit“. Relevant bleibt dabei: Entscheidungsdauer, Ergebnisqualität, Nacharbeit, Rollenklarheit und nachweisbare Verbesserung; der konkrete Prüfmaßstab wird aus „Rollenklarheit“ abgeleitet. Im Managementdialog muss beim Aspekt „Integration“ erkennbar bleiben, welche Unsicherheit akzeptiert und welche aktiv reduziert wird.

Wirksamkeit: Auswahl der Praktiken

Eine nüchterne Fortführung trennt bei „Auswahl der Praktiken“ den damaligen Anlass von der bleibenden Organisationsfrage: Es ist zu klären, ob die Maßnahme das beabsichtigte Risiko oder Ergebnis tatsächlich verändert. Die Schwachstelle liegt nicht im Schlagwort selbst, sondern dort, wo Terminologie und Prozessbilder wachsen (hier bezogen auf „Verbesserungsschritt“), während Entscheidungen, Leistungen oder Kontrollen unverändert schwach bleiben. Für die beteiligten Rollen – Management, Prozess- und Serviceverantwortliche, Projektteams, Governance-Funktionen und Revision – braucht der Aspekt „Auswahl der Praktiken“ daher einen vorab geklärten Entscheidungsweg. Im Regelbetrieb wird folgender Punkt verankert: Design, Ausführung und Wirkung getrennt beurteilen; der konkrete Prüfmaßstab wird aus „Integration“ abgeleitet. Überprüfbar wird der Schritt durch folgendes Ergebnis: eine Wirkungsprüfung mit Gegenbeispiel und Folgemaßnahme; im vorliegenden Abschnitt wird dies an „Auswahl der Praktiken“ konkretisiert. Relevant bleibt dabei: der Zusammenhang zwischen „Auswahl der Praktiken“ und „Reifegradmodel von COBIT“. Aus den vorhandenen Kommentaren lässt sich besonders der Punkt „Kosten, Aufwand und eine faire Verteilung“ aufnehmen; „Entscheidungsweg“ liefert dafür den praktischen Anwendungsfall. Aus der Perspektive „Reifegradmodel von COBIT“ entsteht daraus eine konkrete Rückfrage an die Umsetzung.

Nachweis im Blick: Integration

Der konkrete Nutzen von „Entscheidungsweg“ zeigt sich erst, wenn eine offene Annahme überprüft wird: Es ist zu klären, welches Arbeitsergebnis Ausführung und Ergebnis glaubhaft belegt. Folgende Messperspektive zeigt, ob sich der Aspekt „Entscheidungsweg“ tatsächlich verbessert oder nur formell bearbeitet wurde: Entscheidungsdauer, Ergebnisqualität, Nacharbeit, Rollenklarheit und nachweisbare Verbesserung. Für „Integration“ bleibt dabei verbindlich: Ein Framework liefert Orientierung (hier bezogen auf „Verbesserungsschritt“); Verantwortung für Auswahl, Anpassung und Wirkung bleibt bei der Organisation. Operativ folgt daraus: Nachweise möglichst im normalen Prozess entstehen lassen; die Umsetzung wird dabei an „Prozessnutzen“ gespiegelt. Für Audit und Führung reicht Aktivität nicht aus; im Fokus steht dabei „Methodenumfang“. Benötigt wird folgender Nachweis: eine datierte Spur aus Soll, Ausführung, Ergebnis und Abweichung; bewertet wird außerdem: die beobachtbare Veränderung beim Aspekt „klare Zuständigkeiten und Entscheidungsrechte“. Beim Aspekt „Integration“ ist nicht die Menge der Aktivitäten entscheidend, sondern die erkennbare Veränderung des Ergebnisses.

Als Abschluss für Reifegradmodel von COBIT genügen drei verbindliche Antworten zu Rollenklarheit: Wer entscheidet über Arbeitsergebnis, woran wird Wirkung bei Integration erkannt und welcher Auslöser führt zur erneuten Prüfung? Sind diese Punkte geklärt, wird aus dem historischen Impuls zu Auswahl der Praktiken eine belastbare Arbeitsgrundlage.

Hinweis: Teile dieses Beitrags könnten unter Einsatz von KI-gestützten Tools erstellt oder überarbeitet worden sein. Weitere Informationen finden Sie im Impressum/Disclaimer. Marken- und Bildrechte: Dargestellte Logos und genannten Marken liegen ausschließlich bei den jeweiligen Rechteinhabern. Nutzung erfolgt ausschließlich zu illustrativen Zwecken.
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Kommentare 18

Frank Franke am Freitag, 14. Dezember 2018 17:25

Spannend finde ich die praktische Seite: wie Verantwortlichkeiten und Entscheidungen im Alltag nachvollziehbar bleiben. Reicht dafür zunächst ein kleiner Pilot oder braucht es sofort einen breiteren Ansatz?

Spannend finde ich die praktische Seite: wie Verantwortlichkeiten und Entscheidungen im Alltag nachvollziehbar bleiben. Reicht dafür zunächst ein kleiner Pilot oder braucht es sofort einen breiteren Ansatz?
Katharina Krüger am Freitag, 14. Dezember 2018 18:01

Für mich wäre ein begrenzter Anwendungsfall der beste Einstieg. Dann sieht man relativ schnell, ob die Information tatsächlich zu einer anderen Priorität oder Entscheidung führt.

Für mich wäre ein begrenzter Anwendungsfall der beste Einstieg. Dann sieht man relativ schnell, ob die Information tatsächlich zu einer anderen Priorität oder Entscheidung führt.
Sabine Wendt am Freitag, 14. Dezember 2018 20:54

Ich würde außerdem festhalten, welche Annahmen hinter der Bewertung stehen. Ändern sie sich, sollte nicht einfach derselbe Status fortgeschrieben werden.

Ich würde außerdem festhalten, welche Annahmen hinter der Bewertung stehen. Ändern sie sich, sollte nicht einfach derselbe Status fortgeschrieben werden.
Markus Groß am Samstag, 15. Dezember 2018 07:24

Beides gehört zusammen: ein überschaubarer Einstieg und eine klare Konsequenz bei Abweichungen. Ohne diese Konsequenz bleibt auch eine gute Kennzahl letztlich informativ statt steuernd.

Beides gehört zusammen: ein überschaubarer Einstieg und eine klare Konsequenz bei Abweichungen. Ohne diese Konsequenz bleibt auch eine gute Kennzahl letztlich informativ statt steuernd.
Sven Peters am Samstag, 15. Dezember 2018 15:52

Damit wird es für mich deutlich greifbarer. Vor allem die vorher festgelegte Entscheidungsfolge verhindert, dass der Pilot nur als zusätzlicher Bericht endet.

Damit wird es für mich deutlich greifbarer. Vor allem die vorher festgelegte Entscheidungsfolge verhindert, dass der Pilot nur als zusätzlicher Bericht endet.
Michael Seidel am Samstag, 15. Dezember 2018 07:05

Den Punkt würde ich gern vertiefen. Welche Schritte eignen sich für einen Einstieg, ohne gleich das ganze Modell umzusetzen?

Den Punkt würde ich gern vertiefen. Welche Schritte eignen sich für einen Einstieg, ohne gleich das ganze Modell umzusetzen?
Melanie Marquardt am Samstag, 15. Dezember 2018 10:30

Ich würde mit einem konkreten Steuerungsproblem beginnen und dafür Ziele, Verantwortliche und einen überprüfbaren Ablauf festhalten.

Ich würde mit einem konkreten Steuerungsproblem beginnen und dafür Ziele, Verantwortliche und einen überprüfbaren Ablauf festhalten.
Eva Wolff am Samstag, 15. Dezember 2018 12:46

Das erscheint praktikabel. Ich würde bei der praktischen Umsetzung trotzdem einen Termin für die erste gemeinsame Rückschau ergänzen. So würde die spätere Bewertung greifbarer. Dafür müsste kein zusätzlicher großer Prozess entstehen.

Das erscheint praktikabel. Ich würde bei der praktischen Umsetzung trotzdem einen Termin für die erste gemeinsame Rückschau ergänzen. So würde die spätere Bewertung greifbarer. Dafür müsste kein zusätzlicher großer Prozess entstehen.
Stefan Berger am Sonntag, 20. Januar 2019 18:17

Wie wählt man aus einem umfangreichen Framework einen angemessenen Einstieg aus?

Wie wählt man aus einem umfangreichen Framework einen angemessenen Einstieg aus?
Tobias Roth am Sonntag, 20. Januar 2019 19:24

Für mich liegt der Schwerpunkt hier: Ausgangspunkt wären für mich Unternehmensziele und die wichtigsten Risiken. Alles gleichzeitig umzusetzen würde eher die Priorisierung verdecken.

Für mich liegt der Schwerpunkt hier: Ausgangspunkt wären für mich Unternehmensziele und die wichtigsten Risiken. Alles gleichzeitig umzusetzen würde eher die Priorisierung verdecken.
Clara Hartwig am Montag, 21. Januar 2019 07:05

Damit bin ich noch nicht ganz zufrieden. Wie würde man prüfen, ob die vorgeschlagene Lösung im Alltag tatsächlich eingehalten wird? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wie wählt man aus einem umfangreichen Framework einen angemessenen Einstieg aus?

Damit bin ich noch nicht ganz zufrieden. Wie würde man prüfen, ob die vorgeschlagene Lösung im Alltag tatsächlich eingehalten wird? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wie wählt man aus einem umfangreichen Framework einen angemessenen Einstieg aus?
Sven Peters am Montag, 24. Juli 2023 09:13

Welche Entscheidung müsste zu Messung von Zielerreichung und Kontrollwirkung zuerst fallen, wenn verschiedene Systeme dieselbe Information unterschiedlich abbilden?

Welche Entscheidung müsste zu Messung von Zielerreichung und Kontrollwirkung zuerst fallen, wenn verschiedene Systeme dieselbe Information unterschiedlich abbilden?
Ines Henning am Montag, 24. Juli 2023 12:01

Ich würde zunächst eine maßgebliche Quelle bestimmen und Abweichungen gezielt untersuchen, bevor Kennzahlen daraus abgeleitet werden. Das schafft eine begrenzte, überprüfbare Arbeitsgrundlage für die weitere Umsetzung. Bei Messung von Zielerreichung und Kontrollwirkung sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.

Ich würde zunächst eine maßgebliche Quelle bestimmen und Abweichungen gezielt untersuchen, bevor Kennzahlen daraus abgeleitet werden. Das schafft eine begrenzte, überprüfbare Arbeitsgrundlage für die weitere Umsetzung. Bei Messung von Zielerreichung und Kontrollwirkung sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
David Nguyen am Mittwoch, 03. Januar 2024 09:20

Interessant finde ich hier vor allem klare Entscheidungsrechte in der IT-Governance. Eine kleine, sauber ausgewertete Erprobung wäre dafür aussagekräftiger als eine breite Papierlösung.

Interessant finde ich hier vor allem klare Entscheidungsrechte in der IT-Governance. Eine kleine, sauber ausgewertete Erprobung wäre dafür aussagekräftiger als eine breite Papierlösung.
Clara Hartwig am Sonntag, 20. April 2025 12:13

Wie verhindert man, dass aus dem Governance-Rahmen eine reine Prüfliste wird? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.

Wie verhindert man, dass aus dem Governance-Rahmen eine reine Prüfliste wird? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Stefan Berger am Sonntag, 20. April 2025 14:40

Das ist ein wichtiger Punkt. Ich würde jedes ausgewählte Ziel mit einer Verantwortlichkeit und einer tatsächlichen Entscheidung verbinden. Sonst bleibt die Umsetzung auf der Dokumentationsebene. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.

Das ist ein wichtiger Punkt. Ich würde jedes ausgewählte Ziel mit einer Verantwortlichkeit und einer tatsächlichen Entscheidung verbinden. Sonst bleibt die Umsetzung auf der Dokumentationsebene. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Tobias Roth am Sonntag, 20. April 2025 15:24

Das ist mir als Maßstab noch etwas zu weich. Welches Ergebnis müsste sich nach der Änderung nachweisbar verbessern? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wie verhindert man, dass aus dem Governance-Rahmen eine reine Prüfliste wird?

Das ist mir als Maßstab noch etwas zu weich. Welches Ergebnis müsste sich nach der Änderung nachweisbar verbessern? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wie verhindert man, dass aus dem Governance-Rahmen eine reine Prüfliste wird?
Anja Kruse am Dienstag, 06. Mai 2025 13:35

Wichtig erscheint mir dabei klare Entscheidungsrechte. Gerade die Übergaben zwischen mehreren Beteiligten verdienen Aufmerksamkeit.

Wichtig erscheint mir dabei klare Entscheidungsrechte. Gerade die Übergaben zwischen mehreren Beteiligten verdienen Aufmerksamkeit.
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