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Markus Groß ist Gründer und Administrator dieses Blogs und verfügt über umfassende Erfahrung in strategischen IT-Themen. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf IT-Governance und Compliance, insbesondere in der Anwendung von COBIT, der Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie DORA oder NIS2 und dem Aufbau belastbarer Steuerungsstrukturen. Im Bereich Service-Management bringt er langjährige Praxis mit ITIL sowie der Einführung von Best Practices ein.

Ein weiterer Kernbereich seiner Arbeit ist die Informationssicherheit, mit besonderem Fokus auf den Aufbau und die Weiterentwicklung von ISMS nach ISO27001 sowie BSI IT-Grundschutz, die Entwicklung von Sicherheitsstrategien und die Umsetzung von BYOD-Konzepten. Darüber hinaus ist Markus Groß versiert im Projektmanagement und wendet Methoden wie PRINCE2, LEAN/SIX SIGMA und agile Ansätze gezielt an, um Projekte effizient und erfolgreich zu steuern.

In seinen Beiträgen verbindet er fundierte Analysen mit praxisnahen Empfehlungen. Sein Ziel ist es, Leserinnen und Lesern tiefgehende, sachlich fundierte Einblicke zu geben, die sie in der strategischen Ausrichtung ebenso unterstützen wie in der operativen Umsetzung von IT-, Sicherheits- und Compliance-Vorhaben.

Bis zum Jahr 2018 soll es mehr als eine Milliarde BYOD-Geräte geben

Bis zum Jahr 2018 soll es mehr als eine Milliarde BYOD-Geräte geben

Nach einer Schätzung des Sicherheitsspezialisten Juniper Research, die auf einer Auswertung interner Firmendaten beruht, soll die Anzahl beruflich genutzter privater Endgeräte bis zum Jahr 2018 auf mehr als einer Milliarde ansteigen. Trotz der oftmals vorhandenen Sicherheitsrisiken, sowohl für die Firmen als auch für die Nutzer, die mit einer solchen Nutzung verbunden sind.

Leider geht die kostenfrei zugängliche Pressemeldung zur BYOD-Analyse nicht auf tiefere Details zum Forschungssetting ein. Kernaussage ist aber, das bis zum Jahr 2018 mehr als eine Milliarde privater Handys und Tablets auch im beruflichen Umfeld wie selbstverständlich genutzt werden sollen. Bei der Betrachtung des Gesamtmarktes für die Kategorie der Smartphones entspräche dies in vier Jahren einem beachtlichen Anteil von deutlich über 35 Prozent aller vorhandenen und aktiven smarten Endgeräte.


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Kommt 2014 der BYOD-Boom?

Kommt 2014 der BYOD-Boom?

Sowohl den Bring Your Own Device (BYOD)- als auch den Mobile Device Management (MDM)-Markt kann man bei der Betrachtung aktueller Studien bereits jetzt schon nicht gerade als unterentwickelt bezeichnen. Dennoch soll es laut einer Studie die Egnyte im November 2013 durchgeführt hat erst im Jahr 2014 erst richtig mit der breiten Umsetzung losgehen. Das Ergebnis haben die Studienmacher in einer übersichtlichen Infografik „BYOD Boom – 2014 will be the Year the Enterprise goes Mobile“ erläutert. Hierfür wurden Quellen, Fakten und Studien von namhaften Beratungshäusern wie Morgan Stanley, ABI Research, IDG, Forbes und einiger weiteren zu einer Metastudie aggregiert. Bei dieser Auswertung kam unter Anderem deutlich heraus, dass die Nutzung von Tablet Computern in Unternehmen im Jahr 2014 mehr verdoppeln soll. Eine weitere Erkenntnis der Auswertung ist, dass bereits jetzt 65 Prozent aller Firmenangestellten Ihr eigenes Smartphones als ein zuverlässiges Arbeitsgerät bezeichnen, auch wenn nicht zwingend eine BYOD-Strategie im Unternehmen vorhanden ist. Dennoch planen über 30 Prozent der befragten Unternehmen, ihren Angestellten bis 2016 keine Firmenhandys mehr zu beschaffen. Dies ist offenbar der Tatsache geschuldet, dass rund 80 Prozent der Studienteilnehmer bereits 2013 doppelt so viele nutzbarere BYOD-Geräte im Firmennetzwerk angebunden haben als noch laut der Vorgänger Studie aus dem Jahr 2011.

Weitere Infos und Detailbetrachtungen finden sich in der von Egnypte erstellten Infografik:


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Bring your own Device - Nachteile aus Arbeitnehmersicht

Bring your own Device - Nachteile aus Arbeitnehmersicht

Auch für Arbeitnehmer bringt der Trend Nachteile, diese spiegeln sich teilweise in den Vorteilen der Arbeitgeber wider.So ist die ständige Erreichbarkeit für den Arbeitnehmer vorteilhaft, für den Arbeitnehmer allerdings nicht. Auch könnte es dazu führen, dass der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer verlang ständig erreichbar zu sein, was dieser vermutlich nicht möchte. Gerade im Ausland kann das zu Problemen führen: Wenn der Arbeitnehmer ein Firmenhandy gestellt bekommt und dies im Ausland nutzt, ist geklärt, dass der Arbeitgeber die Kosten für Roaming übernimmt. Nutzt der Arbeitnehmer im Gegensatz dazu aber sein privates Smartphone, so ist unsicher, wer welche Kosten übernimmt, denn häufig ist nicht klar abgrenzbar, welche Kosten privat und welche dienstlich entstanden sind.

Auch vermischt sich privat und dienstlich leicht, wenn der Mitarbeiter dauerhaft erreichbar sein soll, dies kann dazu führen, dass ein Mitarbeiter nicht mehr richtig abschalten und sich erholen kann. Dies wiederum kann zu Motivations- und Produktivitätsverlust führen.


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Bring your own Device - Nachteile aus Arbeitgebersicht

Bring your own Device - Nachteile aus Arbeitgebersicht

Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch Nachteile für Unternehmen, diese bestehen zum einen aus rechtlichen Vorgaben, aber auch aus erhöhten Kosten.

Die rechtliche Lage für die Einführung von Bring your own Device ist in Deutschland ein großes Thema, schon im Arbeitsschutzgesetz ist verankert, dass der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer Arbeitsmittel zu Verfügung stellen muss, Ausnahmen hiervon sind allerdings möglich.


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Bring your own Device - Vorteile aus Arbeitnehmersicht

Bring your own Device - Vorteile aus Arbeitnehmersicht

Doch gibt es nicht nur Vorteile für Arbeitgeber durch Bring your own Device, auch Mitarbeiter profitieren davon.
So kann auch der Arbeitnehmer Kosten einsparen. Durch die Tatsache, dass das private Device beruflich genutzt wird, kann es von der Steuer als Werbungskosten abgesetzt werden. Auch durch eine Anreizsystem in Form von Kompensation kann der Mitarbeiter Kosten bei der Anschaffung neuer Geräte, Mobilfunkkosten oder Wartung sparen.


Dennoch gibt es auch nicht monetäre Anreize, wie die Wahlfreiheit bei den Devices oder die flexiblere Arbeitsplatzgestaltung. Bei Bring your own Device entsprechen die Endgeräte den Anforderungen der Mitarbeiter, was sie mehr motiviert. Auch erreichen Trends so den Arbeitsmarkt schneller, als wenn ganze Unternehmen ihre eigenen Einkaufsabteilungen umstellen müssen.


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