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ISMS einführen ohne Chaos – Der 5-Stufen-Plan

ISMS einführen ohne Chaos – Der 5-Stufen-Plan

Die Einführung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) gilt oft als Mammutprojekt. Viele Unternehmen schieben es vor sich her, weil sie den Aufwand scheuen, die Komplexität fürchten oder befürchten, dass der Betrieb monatelang im Ausnahmezustand laufen muss. Tatsächlich kann ein ISMS-Einführungsprojekt chaotisch verlaufen – wenn man es falsch angeht. Mit einem klaren, strukturierten Vorgehen hingegen lässt es sich in geordnete Bahnen lenken, ohne den Arbeitsalltag lahmzulegen. Der Schlüssel liegt in einer schrittweisen Umsetzung, die Orientierung gibt, Ressourcen klug einsetzt und alle Beteiligten mitnimmt. Der hier beschriebene 5-Stufen-Plan bietet genau diesen roten Faden und übersetzt ISO/IEC 27001:2022, BSI IT-Grundschutz & Co. in greifbare Arbeitspakete.

Die Logik dahinter ist einfach: erst Klarheit und Commitment, dann saubere Planung, danach eine realitätsnahe Risikoanalyse, anschließend fokussierte Umsetzung der wichtigsten Maßnahmen – und zum Schluss die Verstetigung im Regelbetrieb samt Audits und kontinuierlicher Verbesserung. So entsteht ein ISMS, das nicht nur Papier füllt, sondern tatsächlich Sicherheit erzeugt.


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NIS2-Compliance sichern und weiterentwickeln

NIS2-Compliance sichern und weiterentwickeln

Viele Unternehmen atmen auf, wenn sie die Anforderungen der NIS2-Richtlinie formal umgesetzt haben. Die Prozesse sind dokumentiert, die Technik aufgerüstet, die Schulungen durchgeführt – und der Gedanke liegt nahe, das Thema erst einmal abzuhaken. Doch genau hier lauert eine der größten Gefahren: NIS2-Compliance ist kein Abschluss, sondern ein Betriebszustand. Er muss jeden Tag hergestellt, überwacht und verbessert werden – genauso wie Verfügbarkeit oder Servicequalität. Cyberbedrohungen entwickeln sich weiter, Geschäftsmodelle ändern sich, die Lieferkette ist in Bewegung, und auch die aufsichtsrechtlichen Erwartungen werden geschärft. Wer nach der initialen Umsetzung in den Wartemodus schaltet, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern vor allem reale Sicherheitslücken.

Dieser Beitrag zeigt, wie Sie NIS2 nicht nur „erfüllen“, sondern als belastbare Routine verankern: mit klaren Verantwortlichkeiten, einem schlanken Regelkreis, messbaren Kennzahlen, einer gelebten Sicherheitskultur und praktischen Werkzeugen, die den Aufwand senken statt ihn zu steigern.


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Von Risiko zu Resilienz: Wie TPRM unter DORA neu gedacht wird

Von Risiko zu Resilienz: Wie TPRM unter DORA neu gedacht wird

Third-Party-Risk-Management (TPRM) galt lange als Pflichtfach: Fragebogen verschicken, Zertifikate einsammeln, Auditberichte abheften – fertig. Spätestens mit dem Digital Operational Resilience Act (DORA) ist dieses Verständnis Geschichte. TPRM wird vom statischen Kontrollpunkt zum dynamischen Kern der digitalen Widerstandsfähigkeit. Nicht mehr das „Ob“ einer Maßnahme zählt, sondern das „Hält es im Ernstfall?“. Governance rückt damit näher an den operativen Puls; Lieferantenbeziehungen werden zu gemeinsam verantworteten Resilienz-Systemen – gemessen, getestet, nachweisbar.

Dieser Beitrag zeigt, wie sich TPRM unter DORA grundlegend verschiebt: weg von Dokumentation, hin zu belastbarer Operations-Resilienz. Er ordnet die neuen Erwartungen, skizziert ein modernes Operating Model, gibt konkrete Leitplanken für Verträge, Technik und Monitoring – und benennt Anti-Patterns, die heute noch zu häufig zu sehen sind.


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Audits ohne Zittern – Wie du DORA-Nachweise souverän lieferst

Audits ohne Zittern – Wie du DORA-Nachweise souverän lieferst

Für viele Unternehmen ist das Wort „Audit“ immer noch ein Synonym für Stress, lange To-do-Listen und schlaflose Nächte. Das gilt umso mehr, wenn es um neue regulatorische Anforderungen wie DORA geht. Schließlich verlangt die EU-Verordnung nicht nur, dass Unternehmen ihre digitale Resilienz aufbauen und pflegen – sie müssen auch jederzeit nachweisen können, dass sie dies tatsächlich tun. Audits sind das zentrale Instrument, mit dem Aufsichtsbehörden überprüfen, ob Prozesse, Systeme und organisatorische Strukturen den Vorgaben entsprechen. Wer hier unvorbereitet auftritt, riskiert nicht nur negative Feststellungen, sondern auch Bußgelder, Reputationsschäden und im schlimmsten Fall Einschränkungen im Geschäftsbetrieb. Dabei kann ein DORA-Audit deutlich entspannter verlaufen, wenn Unternehmen frühzeitig die richtigen Strukturen schaffen und Auditfähigkeit als Dauerzustand begreifen, nicht als kurzfristige Projektaufgabe.

Was DORA wirklich prüft: Mehr als Technik

Der wichtigste Schritt zu einem souveränen Audit ist das Verständnis, was DORA überhaupt nachprüft. Die Verordnung deckt ein breites Spektrum ab: vom IKT-Risikomanagement über Incident Reporting und Resilienztests bis hin zum Management von Drittparteien und dem Informationsaustausch im Sektor. Das bedeutet: Audits verlangen technische und organisatorische, vertragliche und strategische Nachweise. Ein Penetrationstest-Bericht mag zeigen, dass ein System hart ist – wenn der dazugehörige Prozess für Schwachstellenmanagement nicht dokumentiert oder nicht gelebt ist, bleibt eine Lücke. Ebenso sehen Auditoren Inkonsistenzen sofort: Was im Risikoregister steht, muss mit Testberichten, Vorfall-Eskalationswegen und Lieferantenverträgen zusammenpassen.


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C5 2025: Vom Prüfkatalog zur Governance-Benchmark

C5 2025: Vom Prüfkatalog zur Governance-Benchmark

C5 hat sich leise, aber stetig vom Katalog für Cloud-Kontrollen zur Referenz für gelebte Cloud-Governance entwickelt. 2025 markiert den Punkt, an dem diese Entwicklung sichtbar wird: Nicht mehr die Frage „Welche Kriterien erfüllt der Provider?“ dominiert, sondern „Wie steuern wir als Unternehmen – nachweisbar, zeitkritisch und wiederholbar – unsere Cloud-Realität?“ Wer C5 noch als Attest versteht, verschenkt Wirkung. Wer C5 als Betriebssprache, als Schalterset und als Evidenzfundament begreift, gewinnt Tempo, Resilienz und Vertrauen. Dieser Beitrag zeichnet nach, wie C5 2025 zur Benchmark wird: in Architektur und Betrieb, in Audits und Aufsicht, in Lieferketten und Verträgen, in Daten- und KI-Domänen – und wie sich die Kultur ändert, wenn Prüfung kein Ereignis mehr ist, sondern Nebenprodukt guter Arbeit.

Warum 2025 anders ist

Cloud-Nutzung ist erwachsen geworden. Unternehmen betreiben Portfolios, nicht Einzelprojekte. Kritische Geschäftsprozesse sind in Plattformen, Automatisierung und Datenströmen verankert. Regulatorik hat den Takt erhöht: Resilienz wird in Zeiten gemessen, nicht in Reifegradfarben. Meldepflichten verlangen Belege in Stunden, nicht in Wochen. Kunden verlangen Nachweise, die die Wirklichkeit abbilden – nicht Präsentationen. In diesem Umfeld reicht es nicht, einen C5-Bericht abzuheften. Er muss anschließen: an Pipelines, an Plattformen, an Notfallpläne, an Verträge, an Kennzahlensysteme. 2025 ist das Jahr, in dem C5 dort ankommt – und dadurch vom Prüfkatalog zur Benchmark wird.


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