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Markus Groß ist der Gründer und Administrator dieses Blogs. 

Die ITIL v3 Kernliteratur im Detail

Die ITIL v3 Kernliteratur im Detail

Die Phase Service Strategy beschäftigt sich primär mit dem Verständnis der Unternehmensstrategie sowie der Synchronisation mit einer wettbewerbsfähigen IT und daraus abgeleiteten Kundenvorteilen. Die Herausforderung stellt die Integration der Informationstechnologie in die Geschäftsprozesse dar. Die IT wird nicht mehr nur Mittel zum Zweck, sondern als ein integraler Bestandteil zur Erreichung der Unternehmensziele gesehen. Ein zentraler Kerngedanke in dieser Phase ist die Wertschöpfung von IT-Services für das Business, die sich im Servicemanagement in die Begriffe "Utility" und "Warranty" aufteilen. Utility steht für die grundsätzliche Brauchbarkeit und Nützlichkeit von Services. Die Warranty zielt zusätzlich auf Gewährleistung, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit von IT-Dienstleistungen.

In diesem Zusammenhang wird in der Literatur der Service Lifecycle genannt, der in ITIL den Kerngedanken darstellt. Die Informationstechnologie darf die bereitgestellten Services nicht als einzelne und für sich abgeschlossene Prozesse verstehen, sondern muss einen fließenden Übergang von der Planung, der Inbetriebnahme bis zu den Änderungen der Komponenten und abschließend der Stilllegung sehen. Alte und nicht mehr benötigte Services dürfen nicht länger in Betrieb sein, sondern müssen aus ökonomischer Sichtweise außer Betrieb genommen werden. "Phasing out of services is part of Service Transition. This is to ensure that all commitments made to customers are duly fulfilled and service assets are released from contracts. [...] This is necessary because such services may cost a lot more to support and may disrupt economies of scale and scope."


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BSC - Die Strategie als Ausgangspunkt

Eine Strategie ist ein auf bestimmte Zeit ausgerichtetes Anstreben einer gewünschten Lage oder eines definierten Zieles. Leider gibt es in vielen Unternehmen keine schrift-lich fixierten Strategien. Meist sind diese nur der Unternehmensleitung bekannt, die Beschäftigten kennen unternehmensweite Strategien meist nicht.

Laut Kaplan/Norton ist jedoch gerade die Strategie der Ausgangspunkt für eine gute Balanced Scorecard. "Die Besten Balanced Scorecards spiegeln die Strategie einer Organisation wider.!"


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Die grundlegenden COBIT-Prinzipien

COBIT Prinzipien

Das COBIT-Rahmenwerk basiert auf folgendem Prinzip: Um die Informationen bereitzustellen, die das Unternehmen zur Erreichung seiner Ziele benötigt, muss das Unternehmen in IT-Ressourcen investieren und diese verwalten und steuern. Dazu muss es einen strukturierten Satz von Prozessen verwenden, um die Dienste bereitzustellen, die die erforderlichen Unternehmensinformationen liefern. Die Verwaltung und Kontrolle von Informationen sind das Herzstück des COBIT-Frameworks und tragen dazu bei, die Anpassung an die Geschäftsanforderungen sicherzustellen.

Die Verwaltung und Kontrolle von Informationen sind das Herzstück des COBIT-Frameworks und tragen dazu bei, die Anpassung an die Geschäftsanforderungen sicherzustellen. COBIT definiert IT-Aktivitäten in einem generischen Prozessmodell innerhalb von vier Domänen. Diese Domänen sind Planen und Organisieren (PO), Akquirieren und Implementieren (AI), Bereitstellen und Unterstützen (DS) sowie Überwachen und Bewerten (ME). Die Domänen entsprechen den traditionellen Verantwortungsbereichen der IT: Planen, Erstellen, Ausführen und Überwachen.
Um die IT effektiv zu verwalten, ist es wichtig, die Aktivitäten und Risiken innerhalb der IT zu kennen, die verwaltet werden müssen. Sie sind in der Regel den Zuständigkeitsbereichen Planen, Bauen, Betreiben und Überwachen zugeordnet. Innerhalb des COBIT-Rahmens werden diese Bereiche genannt:


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Die Entstehung der ITIL Bibliothek

Die Entstehung der ITIL Bibliothek

ITIL ist die Abkürzung für "Information Technology Infrastructure Library" und stellt eine Bibliothek mit einer Sammlung von Best-Practices zum Servicemanagement in der IT dar. Die erste Ausgabe der ITIL Bibliothek stammt aus dem Jahre 1989. Nach unterschiedlichen, jedoch nicht offiziell bestätigten Quellen, wird die Entwicklung dieser Bibliothek der britischen Premierministerin Margaret Thatcher zugeordnet. Sie soll, ausgelöst durch den Falklandkrieg, im britischen Unterhaus die Effizienz und die Effektivität der gelieferten IT-Leistungen in englischen Behörden angezweifelt haben. Als Ergebnis dieser Anfrage wurde von der Central Computer and Telecommunications Agency (CCTA) die erste Version des Leitfadens entwickelt.

Bis Mitte der 90er Jahre hat sich ITIL zu einem de facto Standard für IT-Service Management in England entwickelt. Da er in der ersten Fassung aus über 34 Dokumenten mit jeweils 26 separaten Modulen bestand, war das als ITIL (v1) benannte Rahmenwerk außerhalb von England kaum bekannt.  Zwischen den Jahren 1999 und 2004 wurde diese umfangreiche Sammlung überarbeitet und in elf Büchern zusammengefasst als ITIL Version 2 veröffentlicht. Kern dieses Best-Practice Rahmens waren die Prozesse Service-Support und Service-Delivery, also die Einteilung in geschäftsnahe und techniknahe/IT-betriebsnahe Prozesse.


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Die BSC Mission

Die BSC Mission

Losgelöst von der Sichtweise, ob man eine BSC für ein ganzes Unternehmen oder nur für einen Bereich, wie z. B. die IT vorsieht, ist die Mission der Grundstock für den Aufbau einer BSC.

Eine Mission beschreibt, kurz gesagt, den Auftrag, den eine Organisation für eine Ge-sellschaft erbringen möchte. Demnach beschreibt die Mission die Existenzberechtigung von Organisationen. Es stellt sich also die Frage, warum die Organisation existiert und welchen Nutzen sie der Gesellschaft bringt. Diese Frage kann natürlich auch auf eine IT-Abteilung übertragen werden. Die Antwort auf diese Frage wird als Mission oder Leitbild bezeichnet.


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